Windkraft Turm einschalig

Uniqueline Windkrafttürme haben es in sich. Mit Nabenhöhen bis zu 350 Metern benötigt ein solcher Turm bis zu 2500 Kubikmeter Holz. Das sind aber auch 2500 Tonnen auf die Lebenszeit fest eingebundenes Co2. Jeder redet von Umweltschutz und Klimaerwärmung - und transportiert Windkraftanlagen aus Stahl quer durch Europa bis nach Österreich - über 1000 km weit.

Windkraft Turm einschalig

Eine Windenergieanlage umfasst üblicherweise einen an einem oberen Ende eines Turmes angeordneten Rotor mit Rotorblättern, um einer Windströmung mechanische Energie zu entnehmen. Der Rotor und eine Maschinengondel, welche den Generator enthält, sind dabei häufig am oberen Ende des Turmes drehbar gelagert.

Windkraft Turm einschalig

Die Wand des Turmes ist großteils oder vollständig aus Furnierschichten aus unterschiedlichen Holzarten, insbesondere Buche, Birke, Fichte oder Lärche gebildet. Direkt aneinandergrenzende Abfolgen von Furnierschichten in der Wand sind multidirektional zueinander ausgerichtet. Durch zumindest teilweise Bildung einer Wand des Turmes mit mehreren Furnierschichten ist im Belastungsfall eine Rissbildung reduziert, da größere Inhomogenitäten in einer Materialstruktur innerhalb einer Furnierschichtabfolge unterbunden sind. Eine robuste Verbindung der Furnierschichten miteinander erfolgt mittels einer faserverstärkten Klebstoffschicht.

Furnierschichtholz-Beton-Sandwich Turm System

Einen Sonderfall stellt das UNIWIPO FSH-Beton-Sandwich Element dar, hierbei wird die Innenlage von einem hochdruckfesten Kern aus Beton gebildet, die Decklagen sind im Wesentlichen aus Furnierschichtholz hergestellt. Furnierschichtholz-Beton Sandwichelemente für Windkraftanlagen stellen eine besonders druckfeste Wandvariante dar. Diese Elemente finden vorwiegend in den fußnahen Bereichen einschaliger Turm Aufbauten von Windkraftanlagen ihre Anwendung. Die geringe Schwingungsanfälligkeit speziell bei großen Spannweiten wirkt sich positiv auf die gesamte Turmkonstruktion aus.

Furnierschichtholz-Beton-Verbund Turm System

Ein besonders stabiler Verbund zwischen mehreren Lagen des ist beim UNIWIPO Furnierschichtholz-Beton-Verbund Turm System gegeben, hier besteht eine Lage aus hochdruckfestem Beton, die zweite Lage wird aus Furnierschichten mit faserverstärkten Klebeschichten gebildet. Vor allem wenn eine Vielzahl von Furnierschichten einer Lage bis in die angrenzende, aus Beton gebildeten Lage ragt, ist eine Krafteinleitung in beide Richtungen optimal gegeben. Eine Erhöhung der Tragfähigkeit und der Steifigkeit um das 2- bis 5-fache im Gegensatz zu Balkentragwerken sind bei FSH-Beton-Verbundelementen Standard.

Windkraft Turm für Horizontalachsturbinen

Die meisten kommerziell genutzten Windenergieanlagen drehen um die horizontale Achse. Windkraftanlagen mit horizontaler Rotorachse müssen der Windrichtung nachgeführt werden. Das Maschinenhaus auch Gondel genannt, ist mit einem Azimutlager horizontal drehbar mit dem Turm verbunden. Bei allen heutigen Windturbinen über zwei Megawatt Leistung befindet sich das Maschinenhaus auf der Turmspitze und legt somit die Nabenhöhe fest. Einschalige Türme sind mittlerweile in der Lage mehrere wenn auch kleinere Rotoren zu tragen. Hierbei werden die Gondeln auf Traversen verbaut, wobei die Windturbinen paarweise symetrisch (auch asymetrisch) drehbar am Turm installiert sind. Je nach Turmhöhe und Bauart können Maschinenhäuser in mehreren Ebenen vorhanden sein.

Windkraft Turm für Vertikalachsturbinen

Windkraftanlagen mit vertikaler Achse sind heute die Ausnahme. Das war nicht immer so, früher als die Menschheit mit Auftriebsläufern noch nichts anzufangen wusste, wurden in Hochkulturen so manche Anlage mit vertikaler Achse errichtet. Vorwiegend waren es Chinesen und Perser die diese Art der Energieerzeugung für die Rotation eines Mühlsteines zu nutzen wussten. Windrichtungsunabhängigkeit und einfache Bauart sowie die Möglichkeit, mechanischen und elektrischen Komponenten wie Getriebe und Generator weit unten anzubringen benötigen einen niedrigeren Turm. Dafür lassen sich segmentweise oder segmentübergreifend vertikale Rotoren ohne großen Aufwand am Turm anbringen.